Erste Hilfe bei Rückenschmerzen


13.10.2021
von Janette

Massagen, Sport, Physiotherapie, Medikamente... Was tun wir nicht alles, um Rückenschmerzen loszuwerden? Manchmal liegt die Ursache des Problems viel näher als wir denken und kann sogar die Lösung sein. Wie Sie Ihrem Rücken mit der richtigen Matratze Gutes tun und wieder schmerzfrei schlafen, erfahren Sie jetzt.

Rückenschmerzen machen vielen Menschen zu schaffen. Laut neuen Daten des Robert-Koch-Instituts sind knapp zwei Drittel (61,3 Prozent) aller Deutschen einmal im Jahr von Rückenschmerzen betroffen. Ein beachtlicher Teil (15,5 Prozent) leidet sogar unter chronischen Beschwerden, hat also über mindestens drei Monate fast täglich Rückenschmerzen. Damit es nicht soweit kommt, lohnt es sich, frühzeitig und unabhängig vom Alter gegen die "Volkskrankheit Rückenschmerzen" vorzugehen. Eine wesentliche Grundlage dafür ist die richtige Matratze.

Volkskrankheit Rücken: Ist die Matratze das Problem?

Wer unter Rückenschmerzen leidet, denkt nicht unbedingt zuerst daran, dass es an der Matratze liegen könnte. Doch wenn sich die Probleme über längere Zeit und vor allem nach dem Aufstehen bemerkbar machen, liegt eine falsche, durchgelegene oder schlecht eingestellte Matratze als Ursache nahe. Wer ein Drittel des Tages falsch liegt, kann seinem Rücken auf Dauer nichts Gutes tun. Die Muskeln, Gelenke und Wirbel können in der Nacht nicht richtig entspannen, was früher oder später zu Rückenschmerzen führt.

Es gibt viele Anzeichen dafür, dass Sie auf einer unpassenden Matratze schlafen. Schmerzen in der Lendenwirbelsäule (LWS) oder in der Halswirbelsäule (HWS), Bandscheibenprobleme oder Nackenverspannungen, Kopfschmerzen und unruhiger Schlaf sind typische Begleiterscheinungen. Im Gegenzug können Sie mit der richtigen Matratze Rückenschmerzen vorbeugen oder dazu beitragen, dass sich Ihr Rücken schneller von bestehenden Problemen erholt.

Schlafen ohne Rückenschmerzen: Was muss eine gute Matratze leisten?

Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage, welche Matratze bei Rückenschmerzen die richtige ist, gibt es nicht. Jeder Rücken ist anders und einzigartig – und ebenso individuell sind die ergonomischen Anforderungen an die passende Matratze.

Grundsätzlich sollten nicht nur Menschen mit Rückenproblemen darauf achten, dass die Matratze in jeder Schlafposition eine orthopädisch gesunde Körperhaltung unterstützt. Dabei entscheiden drei Kriterien über die ergonomische Qualität:

  • Stützkraft
    Die Matratze muss dem Körper an den richtigen Stellen ausreichend Halt geben, damit die Wirbelsäule in der Nacht entlastet und in ihrer natürlichen Doppel-S-Form gelagert wird.
  • Druckfreiheit
    Druckfreiheit wird durch eine optimale Gewichtsverteilung und Punktelastizität erreicht. Heißt: Die Matratze muss an bestimmten Stellen nachgeben und punktgenau auf unterschiedliche Körperzonen reagieren, wobei druckintensive Bereiche wie die Schultern, Hüfte und das Becken tief genug einsinken können. Eine gute Gewichts- und Druckverteilung fördert zugleich die Durchblutung, was wiederum zur Regeneration des Körpers beiträgt.
  • Anpassungsfähigkeit
    Die Matratze muss für unterschiedliche Situationen und Bedürfnisse individuell anpassbar sein. Denn Ihre körperlichen Anforderungen können sich jederzeit ändern, sei es durch Gewichtsschwankungen, bei Erkrankungen wie Rheuma und Bluthochdruck oder eben bei akuten Rückenproblemen. Neben Ihrem Gewicht und Gesundheitszustand kann sich auch Ihre bevorzugte Schlafposition im Laufe der Zeit verändern.

Tipp: Ob Ihre Matratze für Sie optimal ist und allen Anforderungen für gesunden, rückenfreundlichen Schlaf gerecht wird, können Sie zuhause bei einem einfachen Liege-Test herausfinden.

Schmerzfrei schlafen bei einem Bandscheibenvorfall oder Hexenschuss

Besonders kritisch ist eine falsche Matratze bei diagnostizierten Rückenerkrankungen wie  Skoliose, einem Bandscheibenvorfall oder auch bei kurzzeitigen Problemen wie einem Hexenschuss. 

Ein Hexenschuss macht sich meist sehr plötzlich durch einen stechenden Schmerz im unteren Rückenbereich (Lendenwirbelsäule) bemerkbar. Die akuten Kreuzschmerzen entstehen durch ein gestörtes Zusammenspiel aus blockierten Wirbelgelenken, verspannten Muskeln und gereizten Nervenenden. Hier heißt es: Ruhe bewahren und den Rücken schonen. In der Regel verschwindet der Hexenschuss nach einigen Tagen von alleine. 

Im Gegensatz dazu ist ein Bandscheibenvorfall eine langwierige Angelegenheit. Hierbei reißt der Bindegewebsring, der unsere 23 Bandscheiben umgibt. Der weiche Gallertkern tritt heraus und drückt auf die Nerven im Rückenmark, was erhebliche Schmerzen auslöst. Die Symptome rauben Ihnen nicht nur den Schlaf, sondern können sich durch falsches Liegen verschlimmern und den Heilungsprozess verlangsamen. Die richtige Matratze kann die Erkrankung zwar nicht rückgängig machen, aber maßgeblich dabei helfen, das Fortschreiten aufzuhalten, die Schmerzen zu lindern und zur Genesung beizutragen. Denn wer gut und schmerzfrei schläft, gibt dem Körper Gelegenheit, sich zu erholen.  

Um sich zu regenerieren, füllen sich die beweglichen Glieder der Bandscheibe in der Nacht mit Flüssigkeit. Diesen Prozess können Sie fördern, wenn der gesamte Rücken im Schlaf optimal gelagert ist und bei nächtlichen Bewegungen geschont wird. Dafür braucht die Wirbelsäule vor allem eines: Entlastung durch Stützkraft.

Welche Matratzenhärte ist die beste bei Rückenschmerzen?

Bei Rückenschmerzen oder anderen gesundheitlichen Problemen ändern sich nicht nur unsere Schlafgewohnheiten, sondern auch die ergonomischen Anforderungen an die Matratze. Das gilt insbesondere für den Härtegrad.

Wenn Sie bereits unter Rückenschmerzen leiden oder ein Bandscheibenfall bekannt ist, raten Rückenexperten eher zu einer härteren Matratze. Denn auf einer zu weichen Unterlage sinkt der Körper so tief ein, dass die Wirbelsäule abknickt, was Rücken- und Gelenkbeschwerden verstärken kann. 

Doch auch eine feste Matratze ist kein Universal-Heilmittel gegen Rückenschmerzen oder bei einem Bandscheibenvorfall. Matratzen mit einem hohen Härtegrad üben schnell zu viel Druck auf den Körper aus und begünstigen eine Fehlstellung der oberen Hals- und Rückenwirbel. Es verhindert, dass die Bandscheiben und Lendenwirbelsäule entlastet werden, wodurch sich die Beschwerden ebenfalls verschlimmern können.

Kurzum: Sowohl eine zu harte als auch zu weiche Matratze kann Rückenschmerzen begünstigen und sogar zu chronischen Problemen führen. Anpassungsfähigkeit ist deshalb das entscheidende Stichwort, wenn es um die Matratzenhärte geht. Nur mit einem individuell einstellbaren Härtegrad können Sie flexibel auf neue Situationen reagieren und bei akuten Rückenschmerzen, einem Bandscheibenvorfall oder auch bei chronischen Gesundheitsproblemen den Härtegrad wählen, den Ihr Körper gerade zur Regeneration und Heilung braucht.

 

Latex, Gelschaum oder ein Wasserbett gegen Rückenschmerzen?

Im Gegensatz zum Härtegrad spielt die Art der Matratze bei Rückenschmerzen eine eher untergeordnete Rolle. Egal ob Schaumstoff, Federkern, Latex, Gelschaum oder Boxspringbett: An sich kann jede Matratzenart für Ihre individuellen Anforderungen genau die richtige sein – aber eben auch grundlegend falsch und die Rückenprobleme verstärken. Wichtig ist immer, dass der Härtegrad flexibel ist und die Matratze für jedes Gewicht und Bedürfnis angepasst werden kann. 

Das erklärt auch, warum ein Wasserbett bei Rückenschmerzen keine optimale Lösung ist. Hingegen vieler Annahmen fehlt hier die notwendige Stützkraft und es ist nicht möglich, verschiedene Härtestufen zu erzeugen.

Schlafen ohne Rückenschmerzen: Was lange hält, tut länger tut

Ein weiteres Kriterium für die Rückenfreundlichkeit einer Matratze ist ihre Qualität. Sehr preisgünstige Modelle sind durch minderwertige, schlecht verarbeitete Materialien oft schon im Kaufzustand nicht elastisch genug, um rückenfreundlichen Schlaf zu ermöglichen. Noch dazu verlieren sie durch den täglichen Gebrauch weiter an Stützkraft, sodass innerhalb kürzester Zeit Liegekuhlen sichtbar und spürbar sind. Mit einer preisgünstigen Matratze entlasten Sie höchstens Ihren Geldbeutel, selten aber Ihren Rücken oder die Bandscheiben.

Doch auch eine teure und hochwertige Matratze ist noch kein Garant für erholsamen Schlaf ohne Rückenschmerzen. Es nützt Ihnen herzlich wenig, wenn Sie auf einer erstklassigen Standard-Matratze schlafen, die nicht individuell auf Sie abgestimmt und jederzeit anpassbar ist.

Die beste Matratze bei Rückenschmerzen ist individuell einstellbar

Die Wahl der richtigen Matratze ist immer eine sehr individuelle Angelegenheit. Bei Rückenproblemen oder einem Bandscheibenvorfall ist es wichtiger denn je, dass Sie auf einer Matratze schlafen, die eine orthopädisch gesunde Körperhaltung unterstützt. Das erfordert in jedem Fall ausreichend Stützkraft, Druckfreiheit durch eine optimale Gewichtsverteilung und einen flexibel einstellbaren Härtegrad.

Diese Kriterien haben wir uns bei der Entwicklung der SOULMAT zu Herzen genommen, um gesunden Schlaf ohne Rückenschmerzen zu fördern. Konkret sieht das so aus: 

  • optimale Druckverteilung:
    Ein flexibler Aktivschaumkern (AIRFOAM) schafft die ergonomische Grundlage, um Ihr Körpergewicht punktelastisch auf der gesamten Liegefläche zu verteilen.  
  • dauerhafte Stützkraft:
    Durch die modulare Konstruktion und einen stufenlos einstellbaren Härtegrad ist ein Nachlassen der Stützkraft praktisch unmöglich. Bei einem Dauerbelastungstest an einem unabhängigen Prüfinstitut hat die SOULMAT eine zertifizierte Haltbarkeit von 30 Jahren ohne Qualitätsverlust bewiesen. 
  • individuelle Anpassbarkeit:
    SOULMAT ist die erste Funktionsmatratze mit einem stufenlos einstellbaren Härtegrad, den Sie über ein Luftventil ohne Hilfsmittel jederzeit anpassen können. Diese sogenannte "Flex-Komfort-Funktion" unterstützt dauerhaft gesunden, rückenfreundlichen Schlaf, selbst wenn sich Ihre körperlichen Bedürfnisse ändern.

Tipp: Der flexible Härtegrad hat einen weiteren gesundheitsfördernden Nebeneffekt: Physiotherapeuten und Ärzte empfehlen, die Matratzenhärte gelegentlich leicht zu verändern, um dem Körper neue Reize für eine bessere Durchblutung zu geben. Auch das hilft einem lädierten Rücken bei der Regeneration und fördert den Heilungsprozess bei einem Bandscheibenvorfall.

Was hilft gegen Rückenschmerzen? – Das Gute liegt so nahe

Damit Rückenschmerzen gar nicht erst entstehen, lohnt sich ein prüfender Blick, ob Ihre Matratze für Ihre Anforderungen optimal und richtig eingestellt ist. Auf diese Weise beugen Sie langfristigen Problemen vor und leisten einen Beitrag zu Ihrer Gesundheitsvorsorge. Mit der richtigen Matratze können Sie sich nicht nur viele schlaflose Nächte, sondern auch Geld für Schmerzmittel und Arztbesuche ersparen. Schlafen Sie Ihren Rücken einfach gesund!

Sie möchten testen, ob Sie mit der SOULMAT schmerzfrei schlafen und ohne Rückenprobleme aufwachen? Dann kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch oder besuchen Sie uns in einem unserer

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