Wendematratze sinnvoll?

Zwei Liegehärten in einer Matratze


02.02.2021
von Janette Baumann

Wie sinnvoll sind Wendematratzen?

Sie sind unentschlossen, welche Matratzenhärte für Sie die richtige ist? Matratzen mit zwei integrierten Liegehärten sind eine beliebte Alternative für Unentschlossene. Aber sind sie auch die beste Lösung? Wir erklären, warum eine Matratze mit zwei Härtegrade langfristig kein Garant für gesunden Schlaf ist.

Beim Kauf einer neuen Matratze ist die Frage nach dem passenden Härtegrad unvermeidbar. Wendematratzen mit unterschiedlichen Liegehärten auf beiden Seiten versprechen etwas mehr Flexibilität und doppelten Nutzen. Sie haben aber einen entscheidenden Haken.

Was sagt der Härtegrad einer Matratze aus?

Grundsätzlich sollten Sie wissen, dass die Härtegrade bei Matratzen nicht genormt sind. Als gängige Bezeichnung für die Abstufungen nutzen Hersteller die Abkürzung "H" (für Härte) oder "F" (für Festigkeit) in Kombination mit einer Zahl zwischen 1 und 5. Ebenfalls weit verbreitet sind die Kategorien soft, medium und fest.

Wie genau diese Abstufungen definiert sind und welche ergonomischen Mindestanforderungen die Matratze für diese Kennzeichnungen erfüllen muss, ist jedoch nicht einheitlich festgelegt. Das lässt Herstellern viel Spielraum bei den Produktbeschreibungen.

Eine pauschale Benennung der Härtegrade ist jedoch generell schwierig.
Wie hart oder wie weich eine Matratze ist – oder eher wahrgenommen wird – hängt nämlich von unterschiedlichen Faktoren ab.

Welcher Härtegrad ist der richtige für mich?

Um einen Ansatzpunkt für die passende Matratzenhärte zu finden, fragen Kaufberater üblicherweise nach Ihrem Körpergewicht. Als Grundlage für eine "individuelle" Empfehlung dient dann eine standardisierte Tabelle, die in der Regel folgende Einteilung vorgibt:

  • H1 (sehr weich)
    für ein Körpergewicht bis zu 50 Kilogramm
  • H2 (weich)
    für ein Körpergewicht bis zu 70 Kilogramm
  • H3 (mittel)
    für ein Körpergewicht bis zu 100 Kilogramm
  • H4 (fest)
    für ein Körpergewicht bis zu 130 Kilogramm                                                                                                                             
  • H5 (sehr fest)
    für ein Körpergewicht über 130 Kilogramm

Allein vom Körpergewicht sollte der Härtegrad allerdings nicht abhängig gemacht werden.

Gute und fachkundige Berater berücksichtigen bei ihrer Empfehlung auch Ihre:

  • Körpergröße,
  • Ihren Körperbau,
  • die bevorzugte Schlafposition
  • und vor allem Ihre persönliche Vorliebe zur Liegehärte.

Das Härteempfinden einer Matratze kann schwanken

Nach der Beratung folgt in der Regel ein Probeliegen. Doch auch diese Liegesimulation ist aus verschiedenen Gründen nicht sehr aussagekräftig. Denn die Testsituation im Geschäft entspricht meist nicht den realen Schlaf-Bedingungen in Ihrem heimischen Bett.

Das liegt zum einen daran, dass Sie beim Probeliegen in der Regel vollständig bekleidet sind. Zum anderen kann die Raumtemperatur dazu beitragen, dass die Liegehärte unterschiedlich wahrgenommen wird.

Herkömmliche Matratzen* bestehen aus Materialien, die sich durch Temperatureinflüsse leicht ausdehnen oder zusammenziehen können. Dadurch werden sie als weicher oder härter wahrgenommen. Wer es im Schlafzimmer also gerne kühl hat, könnte feststellen, dass die Matratze etwas härter zu sein scheint als zum Beispiel im (beheizten) Geschäft. Bei hochsommerlicher Hitze, Sonneneinstrahlung oder durch Körperwärme unter der Bettdecke kann sich die Matratze hingegen weicher anfühlen.

Kein Härtegrad ist dauerhaft optimal

Hinzu kommt, dass die Liegesimulation beim Matratzenkauf stets nur die Ist-Situation widerspiegelt. Doch was heute für Sie bequem ist und Ihren körperlichen Anforderungen entspricht, erfüllt nicht unbedingt dauerhaft die ergonomischen Voraussetzungen für gesunden Schlaf.

Da sich Ihr Körper im Laufe der Zeit verändert, ändert sich auch die Bewertungsgrundlage für den optimalen Härtegrad.

Beispielsweise haben Gewichtsschwankungen, eine Schwangerschaft oder altersbedingte Erkrankungen wie Rheuma, Durchblutungsstörungen und Rückenleiden erheblichen Einfluss auf die ergonomischen Anforderungen der Matratze.  

Materialverschleiß und Abnutzung setzen der Matratzenhärte zu

Ein weiteres Problem ist, dass die Stützkraft bei herkömmlichen Matratzen* durch Abnutzung und Verschleiß mit der Zeit nachlässt. Wenn das Material nachgibt und sich Kuhlen bilden, fühlt sich die Matratze weicher an. In diesem Fall können Sie bei einer Wendematratze mit zwei Liegehärten zwar im Idealfall auf eine härtere Seite "ausweichen".

Der Abnutzungseffekt macht sich in der Regel aber beidseitig bemerkbar. Zudem ist fraglich, ob diese Liegehärte Monate nach dem Kauf noch Ihren Erwartungen und körperlichen Ansprüchen entspricht. 

Weitere Anpassungsmöglichkeiten sind dann nur noch über den Lattenrost möglich. Diese Einstellungen unterhalb der Matratze haben allerdings einen minimalen ergonomischen Effekt und wirken sich kaum auf das Härteempfinden der Matratze aus.

Matratze mit zwei Liegehärten: Ein Kompromiss auf Zeit

Kurzum: Auch bei einer Matratze mit zwei Liegehärten müssen Sie sich festlegen und können an den gewählten Härtegraden später nichts mehr ändern.

Durch diese begrenzte Anpassbarkeit stellen solche Lösungen allenfalls einen Kompromiss für Unentschlossene dar und sind langfristig kein Garant für gesunden Schlaf.

Um viele Jahre eine orthopädisch richtige Körperhaltung zu unterstützen und ergonomische Sicherheit bieten zu können, muss die Matratze jederzeit flexibel anpassbar sein. Auf individuelle Einstellungen und Komfort möchten Sie schließlich auch in anderen Alltagssituationen nicht verzichten.    

Keine Entweder-Oder-Frage: Matratze richtig einstellen

Bei vielen Gebrauchsgegenständen ist es für uns mittlerweile selbstverständlich, dass wir sie an unsere individuellen Wünsche und verschiedene Situationen anpassen können.

Würden Sie zum Beispiel eine Musikanlage kaufen, deren Lautstärke Sie nur ganz laut oder ganz leise stellen können? Oder wie wäre es, wenn Sie sich bei der morgendlichen Dusche zwischen heißem und kaltem Wasser entscheiden müssten? Auch das Licht schalten wir gerne nicht nur an und aus, sondern dimmen es je nach Bedarf heller oder dunkler. Diese hochpräzisen und individuellen Einstellungsmöglichkeiten bedeuten im Alltag mehr Komfort und Lebensqualität.

Warum sollten Sie ausgerechnet beim meistgenutzten Gebrauchsgegenstand auf diese Möglichkeit verzichten?

Auch Ihre Matratze sollten Sie jederzeit individuell einstellen können – und genau dafür haben wir mit SOULMAT eine bislang einzigartige Lösung entwickelt.

Mit SOULMAT ist guter Schlaf nur eine Frage der richtigen Einstellung

SOULMAT ist die erste Funktionsmatratze "made in Germany", bei der Sie den Härtegrad jederzeit stufenlos anpassen können. Dank dieser Flex-Komfort-Funktion passt sich die SOULMAT im Handumdrehen Ihren Lebensumständen, neuen Schlafgewohnheiten und körperlichen Anforderungen an.

Das garantiert individuellen Komfort und ergonomische Sicherheit ohne Verfallsdatum. Im Gegensatz zum entfernt liegenden Lattenrost haben die Einstellungen an der Matratze sofort einen spürbaren Effekt auf die Liegehärte.

Noch dazu ersparen Sie sich beim Matratzenkauf das stundenlange Probeliegen oder gar eine Körpervermessung. Durch die patentierte Modulbauweise und den einstellbaren Härtegrad ist die SOULMAT für jede Gewichtsklasse geeignet. Der ergonomische Aktivschaumkern sorgt in jeder Schlafposition für eine optimale Druckpunktentlastung. 

Auch der Materialverschleiß ist aufgrund des hohen Luftanteils und der hochwertigen Verarbeitung auf ein Minimum reduziert. Mit einer zertifizierten Haltbarkeit von 30 Jahren und einer Anti-Durchliege-Garantie von 25 Jahren** hat die SOULMAT eine bis zu viermal höhere Lebensdauer als herkömmliche Matratzen*. 

Superleicht und ohne Wenden: Mit SOULMAT bleiben Sie flexibel

Laut Physiotherapeuten und Rücken-Experten ist es sinnvoll, den Härtegrad Ihrer Matratze gelegentlich leicht zu variieren, um dem Körper neue regenerative Reize zu bieten. Um diese Empfehlung umzusetzen, müssten Sie eine herkömmliche Matratze* mit zwei Liegehärten regelmäßig wenden – und das kann ein ziemlicher Kraftakt sein.

Bei gewöhnlichen Kaltschaummatratzen* entscheidet vor allem ein hohes Raumgewicht über die Qualität. Bis zu 70 Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³) können diese Matratzen auf die Waage bringen. Andere Matratzenarten aus Materialien wie Latex oder Gelschaum sind häufig noch schwerer und können vor allem für ältere Menschen im Alltag problematisch werden – nicht nur, wenn sie die Matratze wenden, sondern auch, wenn sie das Laken wechseln oder die Matratze reinigen möchten. Die körperliche Belastung kann dem womöglich ohnehin strapazierten Rücken zusätzlich schaden.

Bei der SOULMAT können Sie sich das Wenden der Matratze komplett ersparen. Stattdessen stellen Sie den individuellen Härtegrad mit wenigen Handgriffen über ein integriertes Ventil ein. Zudem vereinfacht die modulare Leichtbauweise die Reinigung und das Beziehen der Matratze. Mit gerade einmal 13 Kilogramm*** ist die SOULMAT bis zu viermal leichter als herkömmliche Matratzen*. 

Warum Kompromisse eingehen?

Mit SOULMAT haben Sie Ihre Schlafqualität jederzeit selbst in der Hand. So wird guter und gesunder Schlaf nur eine Frage der richtigen Einstellung.

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SOULMAT Preis

* unter "herkömmlich" verstehen wir alle Matratzen, die keine SOULMAT-typischen Funktionen und Eigenschaften aufweisen, also keinen stufenlos einstellbaren Härtegrad, keine Anti-Durchliege-Garantie und keine Möglichkeit, die Matratze vollständig zu Hause zu waschen.

** 25 Jahre limitierte Garantie auf das Kernmodul (AIRFOAM)

*** Single-Matratze in den Maßen 90 x 200 cm